14.12.2017

Tarbek


Tarbek ist eine Gemeinde, in der man gerne lebt und wohnt und wo man noch Ruhe und Abgeschiedenheit finden kann.

Struktur

Die Gemeinde besteht aus zwei Ortsteilen. Der Ortsteil Alt-Erfrade ist ein großes landwirtschaftliches Gut im Besitz der Hansestadt Hamburg. Es gliedert sich auf in die verpachtete Landwirtschaft und die eigene Forstverwaltung. Große Flächen an intensiv bewirtschaftetem Ackerland wechseln ab mit viel Grünland und Moorgebieten und diese wiederum mit ansehnlichen Laub- und Nadelwäldern mit sehr altem Baumbestand, aber auch mit größer werdenden Kiesabbaugebieten.

Umgebung

Der Eigenjagdbezirk Alt-Erfrade beheimatet eine Vielzahl von Hoch- und Niederwildarten. Das Dorf Tarbek, gelegen am Fuße des Grimmelsberges, besteht aus einer Anzahl stattlicher landwirtschaftlicher Gehöfte und Einzelhäusern. Das Wahrzeichen Grimmelsberg als markantester Punkt in einer wechselvollen Landschaft liegt mit 83 m über dem Meeresspiegel und ist damit der dritthöchste Punkt im Kreis Segeberg. Bei klarer Sicht hat man einen herrlichen Weitblick über unsere holsteinische Landschaft bis zu den umliegenden Städten Neumünster, Bad Segeberg und sogar bis zum Bungsberg und Kiel.

Erwähnenswert sind aber auch noch die zahlreichen Hünengräber in der Nähe des Grimmelsberges an der nordöstlichen Gemeindegrenze. Die in der Wappenbeschreibung erwähnte, namensgebende Quelle sprudelt noch immer und füllt den Feuerlöschteich mit Wasser.

Leben in Tarbek

Tarbek ist eine kleine, landwirtschaftlich strukturierte Gemeinde. Die Gemeindevertretung sowie die Bürgerinnen und Bürger sind sehr bestrebt, den ländlichen Charakter und die gute nachbarschaftliche Atmosphäre zu erhalten. Attraktive Flächen für die Errichtung neuer Wohnhäuser stehen zur Verfügung. Neubürgerinnen und Neubürger werden gerne in das gesellschaftliche Leben einbezogen, das vor allem durch Feste und andere Veranstaltungen von Gemeinde und örtlicher Feuerwehr geprägt ist.
 

Im Jahre 2014 konnte gemeinsam mit dem WZV die Errichtung eines Glasfasernetzes realisiert werden.

Das Wappen der Gemeinde Tarbek


Für die Wappenbeschreibung gilt folgender offizieller Wortlaut: "In Blau ein goldener, abgeflachter, beiderseits leicht eingebogener Hügel, der mit einem goldenen Steingrab bestanden ist. Im Hügel ein großer blauer Tropfen."

Tarbek wird erstmals 1305 in einer Urkunde des Bistums Lübeck "terbecke" genannt. Der Ort liegt an einem ehemaligen kleinen Bach, der als winzige Quelle dem Boden entsprang, nur wenig Wasser führte und bald im Heidesand versickerte. Von dem Bächlein wird der Ort seinen Namen erhalten haben: Ter-tar heißt "Tropfen", also Terbecke – "tropfender Bach". Der im Wappen dargestellte Hügel steht für den Grimmelsberg, das Steingrab für die zahlreichen Hünengräber in seiner Nähe.

 

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